Albulapass
Der wilde und spektakuläre Übergang ins Engadin
Der Albulapass (2.312 m ü. M.) ist einer der schönsten und ursprünglichsten Alpenpässe Graubündens. Er verbindet das Albulatal (bei Bergün/Preda) mit dem Oberengadin (La Punt-Chamues-ch) und führt durch eine raue, beeindruckende Hochgebirgslandschaft der Albula-Alpen. Der Pass ist eng mit der berühmten Rhätischen Bahn verbunden, deren Albula-Strecke seit 2008 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.
Highlights für Besucher
- Spektakuläre Passstraße: Kurvenreiche, abenteuerliche Strecke mit grandiosen Ausblicken auf Felslandschaften, Gletscher und das Engadin. Besonders beliebt bei Motorradfahrern und Genuss-Fahrern.
- UNESCO Rhätische Bahn: Die weltberühmte Albula-Linie mit ihren Spiral-Tunnels, Viadukten und dem berühmten Landwasser-Viadukt (in der Nähe). Eine Fahrt mit dem „Roten Zug“ ist ein absolutes Highlight.
- Bergün: Malerisches Dorf am Nordhang mit schönen Engadiner Häusern und dem Albula-Bahn-Museum.
- Wanderparadies: Zahlreiche aussichtsreiche Wanderwege rund um den Pass, z. B. zur Alp Weissenstein oder zu umliegenden Bergseen.
- Alp Weissenstein: ETH-Forschungsstation direkt am Pass – ein interessanter Punkt für Wissenschafts- und Naturinteressierte.
Praktische Infos
- Höhe: 2.312 Meter über Meer
- Anreise: Über die Albulapassstrasse (ca. 30 km Gesamtlänge). Die Passstraße ist in der Regel von Juni bis Oktober befahrbar. Im Winter meist geschlossen.
- Beste Reisezeit: Sommer (Juli–September) für Passfahrten und Wandern. Im Herbst besonders schön durch die Lärchenfärbung.
- Für wen geeignet: Autotouristen, Motorradfahrer, Bahnliebhaber, Wanderer und alle, die eine authentische, weniger überlaufene Alpenüberquerung suchen.
Der Albulapass gilt als ruhigerer und wilderer Bruder zum Julierpass. Er eignet sich hervorragend als Teil einer grossen Graubünden-Rundtour (z. B. mit Berninapass, Flüelapass oder als Alternative zum Arlberg auf dem Weg ins Engadin).
Treffpunkt:
Parkplatz Berggasthaus Albula Hospiz