Viamala Schlucht

Viamala Schlucht

Ein dramatisches Naturwunder in Graubünden

Die Viamala-Schlucht (auch Via Mala genannt) zählt zu den eindrucksvollsten Naturdenkmälern der Schweiz. Im Herzen Graubündens, zwischen Thusis und Zillis, hat der Hinterrhein über Jahrtausende eine enge, bis zu 300 Meter tiefe Schlucht in den Fels geschliffen. Der Name „Viamala“ (Romansh für „schlechter Weg“) erinnert an die gefährliche Passage, die früher Händler und Säumer auf dem Weg über die Alpenpässe Splügen und San Bernardino überwinden mussten.

Highlights für Besucher

  • Spektakuläre Aussichten: Bis zu 300 Meter hohe, glatt polierte Felswände, die an manchen Stellen nur wenige Meter auseinanderliegen.
  • Strudeltöpfe: Beeindruckende, vom Wasser geformte Kessel, die aus nächster Nähe bestaunt werden können.
  • 359 Stufen: Vom modernen Besucherzentrum führt eine gesicherte Treppe hinunter ins Herz der Schlucht – ein unvergessliches Erlebnis (Auf- und Abstieg ca. 30–45 Minuten).
  • Historische & moderne Brücken: Beeindruckende Konstruktionen, darunter die Traversinersteg-Brücke des renommierten Brückenbauers Jürg Conzett.
  • Ganzjährig beeindruckend: Auch bei schlechtem Wetter ein lohnendes Ziel dank geschützter Wege.

Praktische Infos

Die Schlucht ist von April bis Oktober/November geöffnet. Es gibt einen kleinen Eintritt (ca. CHF 6–8 für Erwachsene, ermäßigt für Kinder). Das Besucherzentrum bietet Informationen, Toiletten und oft eine kleine Ausstellung.

In der Nähe finden sich weitere Highlights wie die Kirche von Zillis mit ihrer berühmten romanischen Kassettendecke oder schöne Rundwanderwege in der Region.
Die Viamala-Schlucht ist ein perfektes Ausflugsziel für alle, die imposante Natur, etwas Abenteuer und ein Stück Schweizer Geschichte erleben möchten – wild, mystisch und unvergesslich!

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